Powerbanks Testübersicht

Powerbanks, auch externe Akkus oder Akku-Banks genannt, sind in ein Gehäuse gebaute Akkus (meist Li-Ion-Akkus) mit einer Ladeelektronik. Damit können mobile Geräte (Smartphones, Tablets etc.) meist über einen USB-Port unterwegs geladen werden.

Testübersicht Powerbanks

Einige Tipps zur Benutzung der Tabelle:

  • Die Tabelle kann nach einzelnen Spalten sortiert werden. Einfach auf die Pfeilsymbole im Tabellenkopf klicken
  • Ist der Modellname anklickbar, führt dieser zum detaillierten Testbericht
  • Sind die Bezeichnungen im Tabellenkopf nicht verständlich, einfach den Mauszeiger darüber halten. Auch unten gibt es die Erklärungen nochmal.

Modell C 3,7V C 5V I_in N_out I_out Eta Gew. mAh/g Preis ca. Bezugsquellen
EasyAcc PB3350CS 3350 mAh 1850 mAh 1,6 A 1 1,6 A 70% 71 g 26 8 €
RavPower Luster RP-PB33 3350 mAh 1875 mAh 0,9 A 1 1,3 A 58% 72 g 26 9 €
Anker PowerCore+ mini 3350 mAh 2050 mAh 0,9 A 1 1,15 A 61% 82 g 25 11 €
Poweradd Slim 2 5000 mAh 3075 mAh 2,0 A 1 2,4 A 69% 124 g 25 10 €
RavPower Luster RP-PB17 6700 mAh 3750 mAh 1,6 A 1 1,8 A 75% 141 g 27 16 €
EasyAcc PB6400MT2 6400 mAh 3800 mAh 1,5 A 1 2,4 A 74% 143 g 27 11 €

In dieser Übersicht sind alle von mir bisher getesteten Powerbanks aufgelistet. In der Tabelle findet ihr die wichtigsten Testergebnisse. Ein Testergebnis oder eine Testnote vergebe ich bei meinen Tests mit Absicht nicht. Denn wie gut eine Powerbank für eine bestimmte Anwendung ist, lässt sich nicht in eine Zahl oder Note fassen. Je nachdem wie wichtig einem bestimmte Parameter sind (z.B. Gewicht, Kapazität, Ladezeit oder Stromstärke), kann eine andere Powerbank am besten die Anforderungen erfüllen. In den detaillierten Testberichten zu jeder einzelnen Powerbank ist jedoch auch eine kurze Einschätzung von mir angegeben, was Vor- und Nachteile der jeweils getesteten Powerbank sind.

Mehr zum Thema:
Auswahl der richtigen Powerbank
Testdurchführung Powerbanks

Legende

C 3,7V: Interne Kapazität des Akkus bei Spannung von 3,7 V (laut Hersteller)
C 5V: entnehmbare Kapazität am USB (5V) Ausgang (gemessen). Diese ist durch das höhere Spannungsniveau deutlich geringer als die vom Hersteller angegebene Kapazität
I_in: Maximaler Strom, mit dem die Powerbank geladen werden kann (nur mit geeignetem Kabel und Ladegerät). Messwert, der ggf. von der Herstellerangabe abweicht.
N_out: Anzahl der Ausgänge, über die Geräte geladen werden können.
I_out: Maximaler Strom, mit dem die Powerbank andere Geräte INSGESAMT laden kann (daher Summe aller Ausgänge) (nur mit geeignetem Kabel und wenn das geladene Gerät diesen Strom auch abfordert). Messwert, der ggf. von der Herstellerangabe abweicht.
Eta: Wirkungsgrad der Powerbank. Errechnet sich aus entnehmbarer Energiemenge zu vorher eingeladener Energiemenge.
Gew.: Gewicht der Powerbank ohne Kabel und Hülle. Selbst gewogen, ggf. kleine Abweichung von der Herstellerangabe.
mAh/g: Gemessene Kapazität der Powerbank (bezogen auf den 5V Ausgang) geteilt durch das Gewicht. Je höher der Wert, desto mehr Kapazität pro Gramm bringt die Powerbank mit.
Preis ca.: Ungefährer Preis, ab dem das Produkt bei Online-Händlern erhältlich ist. Dieser Wert ist natürlich Schwankungen unterworfen und muss nicht aktuell sein.

Test von Powerbanks: welche Werte sind wichtig?

Hier eine kurze Übersicht, welche Werte bei der Auswahl einer Powerbank wichtig sind. Näheres auch im Artikel Auswahl der richtigen Powerbank.

Kapazität

Die wichtigste Größe ist zunächst die Kaüazität. Sie bestimmt, wie viel Strom der Powerbank entnehmbar ist, je größer desto besser, aber desto schwerer und unhandlicher wird die Powerbank natürlich auch. Es gilt hier also, einen guten Kompromiss zu finden.

Die Hersteller geben die Kapazität normalerweise bezogen auf den eingebauten Li-Ion-Akku an, welcher eine Nennspannung von 3,7 V besitzt. Da am USB-Ausgang jedoch eine Spannung von 5 V bereitgestellt werden muss, muss diese zunächst von einem integrierten Spannungswandler hochtransformiert werden. Die Stromstärke sinkt dadurch und damit auch die entnehmbare Kapazität. Ein Teil der Energie geht dabei außerdem durch Verluste in Form von Wärme verloren. Die einer Powerbank entnehmbare Kapazität ist daher immer (deutlich) kleiner, als die Herstellerangabe. Das sollte man bei der Einschätzung, was man damit laden kann, immer beachten. In der Übersichtstabelle oben ist neben der Herstellerangabe natürlich die tatsächlich entnehmbare Kapazität als Messwert angegeben.

Entladestrom / Outputstrom

Wie schnell kann die Powerbank andere Geräte laden? Das wird vom maximalen Entladestrom einer Powerbank bestimmt. Grundsätzlich besitzt jedes angeschlossene Gerät (Smartphone, Tablet etc.) einen Ladecontroller, der so viel Ladestrom zieht, wie das Gerät benötigt. Die Powerbank begrenzt den Strom aber zusätzlich, kein Gerät kann mehr Strom ziehen, als die Powerbank zulässt. Eine Powerbank die höhere Ströme zulässt, kann also stromhungrige Geräte schneller laden. Bei Geräten die ohnehin nur mit kleineren Strömen laden, macht das dagegen keinen Unterschied.

Ladestrom / Inputstrom und Ladezeit

Wie schnell kann eine Powerbank wieder aufgeladen werden, wenn sie leer ist? Das wird durch den maximalen Ladestrom bzw. Inputstrom bestimmt. Auch hier gilt natürlich wieder: der maximale Strom zum Laden der Powerbank wird nur erreicht, wenn das verwendete Ladegerät diesen auch zur Verfügung stellen kann. Gängige Handyladegeräte schaffen beispielsweise nur 1 A, womit das Laden vieler Powerbanks die auch einen höheren Ladestrom vertragen deutlich länger dauert.

Was man bei der Einschätzung der Ladezeit beachten sollte: der Ladestrom beim Laden einer Powerbank ist am Anfang recht hoch. Gegen Ende senken Powerbanks den Ladestrom aber immer weiter ab (das ist generell bei Li-Ion-Akkus notwendig). Die letzten ca. 20% Ladung dauern daher nochmal recht lange.

Anzahl der Ladeausgänge

Kleinere Powerbanks haben nur einen Ausgang, können also nur ein Gerät gleichzeitig laden. Größere Powerbanks haben normalerweise mehrere Ausgänge. Man sollte sich also überlegen, wie viele Geräte man bei Bedarf gleichzeitig laden will.
Powerbanks im oberen Preisbereich haben teilweise sogar Ladeports mit 9, 12 oder 15 V, mit denen Notebooks geladen werden können.


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